„GoeBit“ als wichtiger Baustein der Berufsorientierung

Einblicke in die Berufswelt

Goebit-2016-11-25Unglaublich treu sind die Ehemaligen des Goethe-Gymnasiums. Gerne kehren sie an den Ort zurück, wo sie neun Jahre ihrer Kindheit und Jugend verbrachten, um den Schülern Wissenswertes über die Berufswelt zu vermitteln. "Dies dokumentiert die Verbundenheit zu unserer Schule", so Joerg Fischer, Vorstandsmitglied des Fördervereins und selbst ehemaliger Lehrer der Schule. Er rief vor 27 Jahren den Goethe-Berufsinformationstag "GoeBit" ins Leben. Ziel ist es, den Schülern Einblicke in ein möglichst breites Feld an Berufsbildern zu ermöglichen.

In drei Zeitintervallen konnten sich jetzt wieder die zukünftigen Abiturienten Vorträge anhören und natürlich Fragen stellen. Begeistert und oft deutlich orientierter bezüglich ihrer beruflichen Zukunft verließen sie die einzelnen Vorträge.

"Der Förderverein steht mit vollem Einsatz hinter dieser Veranstaltung", so der Vorsitzende Jochen Breitenbach. Wieder war es den Organisatoren gelungen, viele verschiedene Berufe anzubieten.

In den Bereichen Wirtschaft, Medizin, Ingenieurwesen, Rechtswissenschaften, Sportwissenschaften, Event-Management und vielem mehr wurden den Schülern Wege zum Berufsleben aufgezeigt, Tipps, Kniffe sowie Erkenntnisse bei der Qualifikation und im Studium verraten, die den zukünftigen Studenten und Arbeitnehmern Türen öffnen und den Weg zum Traumjob ermöglichen sollen.

"Dies ist ein Baustein zur Berufsorientierung, der nicht mehr aus unserem Schulleben wegzudenken ist", so Britta Mirus, die Organisatorin der Veranstaltung. Sie hat maßgeblich zum Gelingen der GoeBit, die von allen Beteiligten hoch gelobt wurde, beigetragen.

Tatkräftig unterstützt wurde sie durch die Fachschaft Politik und Wirtschaft, insbesondere Judith Grön und Florian Schreiber sowie durch den Informatik-Leistungskurs von Tobias Braumann, der für die Einwahlen ein eigenes Software-Tool entwickelt hatte.

Auch die Einführungsphase war erstmals in das Geschehen eingebunden und hatte an diesem Freitag einen langen Schultag vor sich. Die zumeist 16 Jahre alten Jugendlichen hatten als Paten der Referenten die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Technik, Versorgung mit Getränken und Räumlichkeiten für die Ehemaligen vorbereitet waren.

Dabei lernten die Schüler die Referenten nicht nur kennen, sie betreuten sie auch und konnten auf diese Weise Einblicke gewinnen und Kontakte für das im nächsten Jahr bevorstehende Oberstufenpraktikum knüpfen.

Für alle Referenten und das Organisationsteam hielt der Förderverein am Goethe ein Präsent bereit.

© Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 03.12.2016