Bildung: An Konferenz in Ernsthofen nahmen auch Schüler des Goethe-Gymnasiums teil

Jugendliche basteln am perfekten Europa

Bensheim. Auf der Europäischen Jugendkonferenz arbeiten Schüler an Utopien eines perfekten Europas.

Auf der Konferenz, die vom 5. bis zum 9. Mai stattfand, trafen sich 23 Schüler aus verschiedenen europäischen Ländern im Kreisjugendheim Ernsthofen. Dieses Jahr kamen zu der, von den drei südhessischen Europaschulen organisierten Konferenz, Schüler aus Polen, Italien, Israel, den Niederlanden und Deutschland. Das Projekt findet alle zwei Jahre während der Europawoche statt und im Schuljahr 2014 nun zum vierten Mal.

In Workshops sollten europäische Probleme erkannt und gelöst werden. Dazwischen wurde fantasiert, wie ein perfektes Europa aussehen könnte - und aus dieser "Utopie-Phase" stammen die genannten Zitate. Wie schon vor zwei Jahren, ging es auch in diesem Jahr um den "Aufstand der europäischen Jugend", der - glaubt man den Konferenzteilnehmern - vor allem in den Bereichen Gewalt, Intoleranz, Medien, Korruption, Menschenrechte und Politik von Nöten ist.

Bei den Präsentationen der Vorschläge am Donnerstag waren Direktoren und Lehrer der drei südhessischen Europaschulen (Schuldorf Bergstraße, Seeheim-Jugenheim; Goethe-Gymnasium, Bensheim; Alexander-von-Humboldt-Schule, Viernheim) anwesend sowie die Lehrer der teilnehmenden Schüler.

Da es aber nicht nur um Arbeit, sondern vor allem auch um das Kennenlernen anderer europäischer Kulturen ging, war zwischen den Seminaren genug Zeit, um Kontakte zu knüpfen und auch ein Stück von Deutschland (namentlich Heidelberg und Bensheim) zu sehen.

Am Ende der Konferenz hoffen die Schüler, dass die geknüpften Kontakte bestehen bleiben (was leicht sein sollte, denn die Whats-app-Gruppe wurde schon am zweiten Tag ins Leben gerufen) und dass solche Projekte noch häufiger stattfinden können. red

© Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch, 14.05.2014

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