Gesellschaftswissenschaften

 

Beiträge:

Die Ausstellung „Migration in Südhessen“ zeigt auf, wie viele Menschen im 19. Jahrhundert ihre Heimat verließen

Auch viele Deutsche waren Flüchtlinge

Bensheim. Menschen auf der Suche nach einem Fleckchen Erde, auf dem sie friedlich und auskömmlich leben können, sind kein Phänomen der neueren Zeit. Aus Deutschland flohen allein fünf Millionen Menschen vor der wirtschaftlichen Not im 19. Jahrhundert - zumeist arme Bauern und Industriearbeiter.

Aktueller Bezug

Die Ausstellung "Migration in Südhessen" gewinnt vor dem Hintergrund von Flüchtlingswellen aus kriegs- und krisengeschüttelten Brandherden in Afrika und im Nahen Osten eine hochaktuelle Dimension.

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Katrin Hechler und Thomas Metz zu Gast / Zwei ehemalige Schüler, die Karriere in der Politik gemacht haben

„Demokratie ist anstrengend, aber es gibt nichts Besseres“

Bergstraße. Katrin Hechler und Thomas Metz sind einer Meinung. Und das in fast allen Fragen. Das war nicht immer so. Allerdings haben sich die ehemalige SPD-Fraktionschefin und der langjährige Kreisbeigeordnete mit CDU-Parteibuch lange genug von der Bergsträßer Bühne verabschiedet, um nicht in regionalem Kleinklein hängenzubleiben. Im Goethe-Gymnasium in Bensheim ging es gestern sowieso mehr um bundespolitische Fragen und darum, wie aus zwei ehemaligen, aber sehr unterschiedlichen Goethe-Schülern etwas geworden ist.

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Austausch: Stipendiaten der Johannes-Rau-Stiftung in Bensheim zu Gast

Zwei Schüler aus Israel am „Goethe“

Bensheim. Nur eine Schule in Hessen konnte am Johannes-Rau-Stipendienprogramm 2014 teilnehmen. Unter allen Bewerberschulen setzte sich das Goethe-Gymnasium in Bensheim durch. Das Programm, das auf eine Initiative des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau zurückgeht, richtet sich an israelische Jugendliche und soll ihnen ermöglichen, ihr Deutschlandbild zu aktualisieren.

Seit dem 5. Oktober waren zwei Stipendiaten aus Israel an der Schule zu Gast, die von zwei Goethe-Schülern als Paten begleitet werden. Im Gespräch mit den vier jungen Leuten zeigt sich, wie nah sich die Länder Deutschland und Israel trotz der grausamen Vergangenheit stehen - und dass es trotz allem noch Verbesserungspotenzial gibt.

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Holocaust-Überlebende Anita Lasker-Wallfisch über Auschwitz und die Zeit danach

Die bösen Gerüchte waren alle wahr

"Wir haben uns bemüht, gut zu spielen. Nicht für die Nazis, aber für uns ganz allein." Anita Lasker-Wallfisch war Cellistin im "Mädchenorchester" von Auschwitz. Eine der letzten Überlebenden des Holocaust. Im KZ waren Märsche an der Tagesordnung.

Sie erinnert sich, als sie für den berüchtigten Lagerarzt Josef Mengele Robert Schumanns "Träumerei" spielen musste. Für die gebürtige Breslauerin, die heute 89 Jahre alt wird, reine Routine: "Ich habe mich in die Musik geflüchtet. Sie ist unantastbar."

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Ihr sollt die Wahrheit erben

Die Cellistin von Auschwitz

Der Förderverein des Goethe-Gymnasiums lädt ein zum Diwan-Spezial mit Anita Lasker-Wallfisch. Sie wird über ihre Zeit im Konzentrationslager in Auschwitz berichten. Mehr Informationen.

Der Vortrag findet statt am 14.07.2014 um 19:30 Uhr in der Mensa des Goethe-Gymnasiums.