Gesellschaftswissenschaften

 

Beiträge:

Zeitzeugengespräch mit Frau Frieda Raismann

Ein Bericht über die Lebensumstände im Minsker Getto während des 2. Weltkrieges

frieda raismannZu einer freiwilligen Unterrichtsergänzung im Fach Geschichte trafen am Mittwoch Nachmittag interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und E1 des Goethe-Gymnasiums Bensheim zu einem Zeitzeugengespräch mit Frau Frieda Raismann aus Minsk zusammen. Hier erfuhren die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand, was ihnen im sonstigen Geschichtsunterricht oft nur theoretisch vermittelt werden kann, nämlich was die Schrecken des 2. Weltkriegs und der menschenverachtende Judenverfolgung der Nationalsozialisten für die betroffenen Menschen bedeuteten.

Die heute 78-jährige Frau Raismann kam im Alter von 7 Jahren in das Getto der weißrussischen Stadt Minsk, wo sie insgesamt 28 Monate verbrachte und das sie als eine von wenigen Menschen überlebte.

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Die Klasse 6b sammelt viel Geld zur Unterstützung der Taifun-Opfer auf den Philippinen

Goethe-Schüler verkaufen Kuchen

kuchenbasar taifun philippinenBensheim. Die Klasse 6b des Goethe-Gymnasiums Bensheim hatte die Idee, mit einem Kuchenverkauf den Taifun-Opfern auf den Philippinen zu helfen. In den SV-Stunden wurde die Aktion geplant. Beim Weihnachtskonzert der Schule konnten die Mädchen und Jungen dann mit selbst gebackenen Kuchen die Besucher verwöhnen. Viele Eltern und Kinder hatten Kuchen, Gebäck, Brötchen und Getränke beigesteuert. Die Spendendosen wurden zu Beginn, in der Pause und am Ende des Konzerts herumgereicht und waren anschließend gut gefüllt. Große Freude nach dem Kassensturz: Insgesamt haben die Schüler 1 900 Euro für die Hilfsbedürftigen eingenommen.

© Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 21.12.2013

 

Dietrich Garstka berichtet in der Mensa des Goethe-Gymnasiums über die Flucht einer Abiturklasse aus der DDR nach Bensheim

Ein Bericht über Protest und Gemeinschaft

Schüler sollen erfahren was eine Diktatur ist und welche Möglichkeiten die Jugend hat darauf zu reagieren – mit diesem hohen Anspruch berichtete der Zeitzeuge Dietrich Garstka am Mittwoch vor 120 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe des Goethe-Gymnasiums über die Flucht einer gesamten Abiturklasse aus der DDR, die in Bensheim ihr Ende fand.

Im Jahr 1956 kam es zu einem Arbeiteraufstand in Ungarn, der von der Sowjetunion gewaltsam niedergeschlagen wurde. Diese Ereignisse wurden von den Jugendlichen im brandenburgischen Storkow gebannt verfolgt und als der westliche Rundfunksender RIAS zu einer Schweigeminute aufrief, entschieden sich die Schüler spontan zu einer Schweigeminute im Unterricht. Diese wurde von den Lehrern und Parteifunktionären des SED-Staats schnell als konterrevolutionärer Protest umgedeutet und nach wenigen Wochen sahen sich die Jugendlichen mit der Staatsmacht konfrontiert.

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6. Hessischer Demokratietag 2013 im Goethe-Gymnasium Bensheim

„Netzwerk Demokratie - Wir spinnen weiter…“

In Bensheim findet am 22. November 2013 im Goethe-Gymnasium der landesweite 6. Demokratietag unter dem Titel „Netzwerk Demokratie – Wir spinnen weiter…“ statt.

Der Tag soll als Forum zum Austausch für interessierte Schulen, Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus der außerschulischen Jugendbildung dienen, die mit ihrem aktiven Engagement bei der demokratischen Gestaltung und Entwicklung von Schule und Gesellschaft mitwirken wollen.

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Pardon wird nicht gegeben - Ein Bericht von Dietrich Garstka

Herzliche Einladung zum XV. Diwan-Gespräch

  • am Dienstag, dem 12. November 2013
  • um 19.30 Uhr
  • in der Bibliothek des Goethe-Gymnasiums

Über den Protest einer Abiturklasse in der DDR und eine Diktatur ohne Gnade

Dietrich Garstka flüchtet nach dem Ungarn-Aufstand 1956  mit einem großen Teil seiner Abitur-Klasse während der Jahreswende 1956/57 aus der damaligen DDR in den Westen. In Zwingenberg untergebracht, legt die Klasse in Bensheim ein Jahr später das Abitur ab.

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