Goethe RobotX gewinnt Designpreis im Europa-Halbfinale der FLL

GoetheRobotX TeamGoetheRobotX BotEiner der besten First Lego League-Roboter Europas wurde in der Saison 2016/17 von Goethe RobotX gebaut und programmiert. So entschied es die Jury, die am vergangenen Sonntag, dem 22.01.2017 im Rahmen des Europa-Halbfinales der FLL in Offenburg bei Straßburg den Roboter des Teams, bestehend aus den Schülern Ben Breitinger, Lasse Sieberth, Janosch Kuch, Hendrik Meyer und Tobias Bauß auf Herz und Nieren prüfte. Bewertet wurden sowohl der technische Aufbau des Systems hinsichtlich Stabilität und Kompaktheit als auch die Qualität der Steuersoftware. In beiden Bereichen hatte das Team in dieser Saison Neuland betreten: So kamen zum ersten Mal pneumatisch betriebene Anbauten zum Einsatz, die ein Vielfaches der Kraft im Vergleich zu Elektromotoren aufbringen können. Im Bereich der Steuersoftware hatte Programmierer Ben Breitinger zum ersten Mal auf einen modularen Aufbau gesetzt. Das Gesamtkonzept brachte dem Team am Ende des Tages Platz 1 in der Kategorie „Robot-Design".

Die Freude über den Pokal war dann auch besonders groß - der Wettbewerbstag war nämlich alles andere als befriedigend verlaufen. Vor allem beim Robotgame, also im direkten Vergleich mit den anderen 15 Teams, waren die Robotiker des Goethe-Gymnasiums vom Pech verfolgt. Erreichten die Piloten Janosch Kuch und Lasse Sieberth im Regionalentscheid noch Wertungen um 180 Punkte zuverlässig, so wollte in Offenburg vieles einfach nicht gelingen. So kam das Team in den Vorrunden auf maximal 120 Punkte – viel zu wenig, um in den Finalrunden mitzumischen. Dabei hatte in den Tagen zuvor vieles darauf hingedeutet, dass man am Wettbewerbstag die 300 Punkte-Marke würde knacken können.

In der Gesamtwertung kam Goethe RobotX auf den achten Platz – eigentlich ein gutes Ergebnis. Betrachtet man aber das Potential des Teams und des Roboters so bleibt die Gewissheit: „Da geht noch mehr". Mit dem Design-Pokal in der Tasche blickt das Team nun zuversichtlich in Richtung Saison 2017/18. Das Ziel ist klar: Qualifikation für das Europafinale.

Für das Team

Tobias Braumann