Team "Goethe MetaL" simuliert Bewegungen von Raumgleitern

Robotiker des Goethe-Gymnasiums beim Deutschlandfinale der World Robot Olympiad in Dortmund

robotik ag worldrobotolympiad teilnehmerfeldAm Samstag, dem 14. Juni 2014, trat das Team “Goethe MetaL” (Sebastian Schuch, Mathis Vondung, Mirko Kühne) in Dortmund zum Deutschlandfinale der World Robot Olympiad (WRO) in der „Open Categorie“ an.

In diesem Jahr stand das Thema „Weltraum“ im Mittelpunkt und die Aufgabe der Open Categorie war es, einen Roboter zu entwickeln, der den Menschen beim Erforschen und Besiedeln der Weiten des Alls hilft.

Das Team des Goethe-Gymnasiums entwickelte in diesem Kontext einen Roboter, der Bewegungen von kleinen Raumgleitern in der Schwerelosigkeit - vorerst nur in einer Ebene - unter Berücksichtigung der physikalischen Gesetzmäßigkeiten simuliert.

Zum Testen der Plattform diente zunächst eine kabellose Fernsteuerung, mit der die virtuellen Düsen des Raumgleiter-Simulators gezündet werden konnten. Da das System eine simple Schnittstelle anbietet, könnten in Zukunft auch Steuereinheiten mit dem Simulator getestet werden, die z.B. ein vollautomatisches Andockmanöver oder ähnliches fliegen.

Nach frühmorgentlicher Anreise, für die ein tapferer Elternteil herhalten musste, war für 8 Uhr die offizielle Begrüßung der Teilnehmer und Besucher im Dortmunder Rathaus durch den Oberbürgermeister Ullrich Sierau, durch Vertreter von IBM und durch das Zentrum für Luft und Raumfahrt angesetzt.

Direkt im Anschluss begannen die Teams ihre Präsentation vorzubereiten. Über zwei Stockwerke verteilt bewerteten 2 Jurorenteams im Laufe des Tages die Projekte. Parallel dazu fand die Endrunde in der „Regular Categorie“ statt. Für alle Interessierten, die es leider nicht bis nach Dortmund geschafft hatten, wurde ein youtube-livestream eingerichtet.

robotik ag worldrobotolympiad marsroverDie kurzen Pausen wurden genutzt, um neue Kräfte zu sammeln und die überaus interessanten Projekte der anderen Teams zu begutachten. Es ergaben sich viele Gespräche zu Ideen und Herangehensweisen an die gestellten Aufgaben, es wurde gefachsimpelt, geeint von der Faszination “Roboter”. Neben den Teilnehmern war auch die ESA vertreten, die ein Marsrovermodell ausstellte.

Die Zeit in der sich die Juroren zur Beratung zurückzogen wurde von dem DLR für einen Vortrag über Serviceleistungen von Robotern im All genutzt.

Am Ende des Tages konnte sich das Projekt des Goethe trotz vielversprechenden Konzepts nicht gegen die überaus harte Konkurrenz durchsetzen. Diese hatte unter anderem zu regenerativer Sauerstoffreinigung, druckluftbetriebenen Marsrovern und Gyrokoptern gearbeitet. Das Weltfinale muss nun leider ohne die Robotiker des Goethe-Gymnasiums stattfinden…
Zur Siegerehrung der Gewinner gab es Kuchen, der stilecht per Roboterfahrzeug abgeholt werden konnte.

Für das Team: Sebastian Schuch.

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