Stolpersteine – mehr als eine mahnende Erinnerung

Im Diwan-Gespräch ging es nochmals um das vielbeachtete Projekt zum 150-jährigen Schuljubiläum

DiWan2022 Stolpersteine63 Stolpersteine ließ die Schulgemeinde des Goethe-Gymnasiums im Jahr 2022 verlegen, um den ehemaligen jüdischen Mitschülerinnen und ihrer Familien zu gedenken, die durch Vertreibung oder Ermordung Opfer der nationalsozialistischen Diktatur geworden waren.

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Plakatierung zur Europawahl

europawahl plakatierung kIhr seid 16 Jahre alt und dachtet, ihr könnt kaum politisch etwas bewegen? Falsch gedacht! 16-jährige und damit alle Erstwähler*innen aufgepasst, denn zur Europawahl am 9. Juni kann man erstmalig ab 16 Jahren wählen.

Aber keine Sorge, wenn ihr noch nicht wisst, wen ihr wählen sollt. Die Juniorbotschafter*innen des WPU Europakurses von Frau Novakova hat die Schule plakatiert und so zu mehr politischer Aufklärung und Partizipation beigetragen. Zu finden sind neben Wahlaufrufe auch Informationsplakate zum Ablauf der Wahl, den Aufgaben des Parlaments und natürlich Informationen zu den politischen Wahlprogrammen der Parteien.

Besuchen kann man diese Plakate im Oberstufenfoyer, auf dem Whiteboard im Foyer und im Q-Bau. Viel Spaß beim Stöbern!

Natalie Novakova

Mit dem Buntstift den Hass bekämpfen

Comic-Workshop des Goethe-Gymnasiums zum Holocaust-Gedenktag

GGB Holocaust Gedenktag 4Mit dem Buntstift den Hass bekämpfen? Wie das gehen kann, zeigte der Darmstädter Illustrator Jens Rotzsche Schüler*innen des Goethe-Gymnasiums Bensheim im Januar. Geschichtslehrer Sebastian Kremer hatte auf kreative Weise die Annäherung an das Gedenken an den Holocaust gesucht; an vier Terminen zeichneten 38 Schüler*innen des Kurses 9ac eigene Comics und setzten sich so mit dem nationalsozialistischen Völkermord an den Juden auseinander.

Das Verlegen von Stolpersteinen im Rahmen eines vorangegangenen Projektes der Geschichtswerkstatt trug dabei ebenso zur Inspiration bei wie Biografien ehemaliger Schüler*innen des Goethe-Gymnasiums. Ein Comic erzählt beispielsweise die Geschichte von Recha Mayer, deren Familie nach Theresienstadt deportiert wurde. Eine andere Handlung macht Schäferhund Karl, der die Bensheimer Synagoge vor SS-Soldaten beschützt haben soll, zum Helden.

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Jugendpreis fürs Goethe-Gymnasium

Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ zeichnet Schüler für Erforschung lokaler Geschichte aus

waltraud netzer jugendpreisDer Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ hat Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums in Bensheim mit dem Waltraud-Netzer-Jugendpreis 2023 ausgezeichnet.

Preisverleihung in Freiburg

Laut Jurybegründung werden sie geehrt, weil sie mit viel Aufwand und großem Erfolg die Lebensgeschichten ehemaliger jüdischer Schülerinnen ihrer Schule recherchierten und die Ergebnisse anschließend den Familien der Nachkommen zugänglich machten.

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Hygiene Technologie Kompetenzzentrum Bamberg (HTK) gibt Online-Workshop am Goethe Gymnasium Bensheim

Virtueller Schulbesuch: „Meet the expert“ – Goethe meets HTK

Corona, Ethik und Gerechtigkeit.

Eth HTK 20 1Corona ist in der Schule allgegenwärtig: So wurde bereits im Frühjahr der Hybridunterricht und aktuell das Wechselmodell mit halbierten Klassen in Präsenz und Online-Zugeschalteten umgesetzt, Stoßlüften gehört zum Schulalltag und das Einbahnkonzept in den Schulfluren sind nicht mehr wegzudenken. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie der Mindestabstand von 1,5m wird von den Kleinen der 5ten Klassen bis zum Abiturjahrgang stets eingehalten und die Desinfektionsmittelspender bieten eine weitere Sicherheit im Kampf gegen das Virus.

Corona- Herausforderung an die Ethik.

Der Ethikkurs des Jahrgangs 9 von Frau Novakova hat sich in den letzten Wochen mit der Frage beschäftigt, was in der heutigen Zeit in unserer Gesellschaft Gerechtigkeit bedeute.

Die Untersuchung dieser Frage führte vor allem zu medizinethischen Aspekten und zur Betrachtung von Corona als Herausforderung an die Ethik. Insbesondere die Verteilungsgerechtigkeit eines Impfstoffes wird aktuell sowohl im gesellschaftlich-wissenschaftlich-politischen Diskurs als auch unter den Schüler*innen kontrovers diskutiert: Nach welchem Gerechtigkeitsprinzip soll der Impfostoff verteilt werden? Wer soll ihn weshalb zuerst erhalten?

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Gregor Gysi sprach am Montagnachmittag über die DDR, die deutsche Einheit und aktuelle politische Entwicklungen

Politiker mit Witz und lockeren Sprüchen

Gysi 8

Er zählt ohne Zweifel zu den bekanntesten Gesichtern der Linkspartei – auch wenn er vor vier Jahren den Fraktionsvorsitz abgegeben hat und nur noch als „normaler“ Abgeordneter im Bundestag sitzt: Gregor Gysi. In TV-Talkshows ist der wortgewandte Politiker nach wie vor ein gern gesehener Gast.

Gysi 14Am Montagnachmittag fühlten nicht Talkmaster wie Anne Will oder Frank Plasberg dem Politiker auf den Zahn, sondern Schüler des Goethe-Gymnasiums. Zwischen zwei Terminen in Berlin und Frankfurt nahm Gysi sich fast zwei Stunden Zeit, um in der voll besetzten Mensa vor Oberstufenschülern Fragen zur Wende und der deutschen Wiedervereinigung zu beantworten, aber auch zu aktuellen politischen Entwicklungen Stellung zu beziehen. Schulleiter Jürgen Mescher begrüßte Gysi als „Zeitzeugen“.

Moderation (Moritz Bischof) und drei Fragerunden wurden von Schülern der Leistungskurse Geschichte sowie Politik und Wirtschaft der Jahrgangsstufe Q3 übernommen. Sie meisterten ihren Job souverän – auch wenn schon nach der einleitenden Rede des Gastes klar war, dass das Zeitmanagement ein Problem werden könnte. „Ich habe zu lang gesprochen, weil ich die Fragen gefürchtet habe“, meinte Gysi augenzwinkernd.

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Goethe-Schüler in Politik und Kunst ganz vorn

GGB 03 2018 bunt statt blauDoppelte Freude am Goethe-Gymnasium Bensheim: Sowohl beim Wettbewerb „Hessen – das Land und seine Verfassung“ der Landeszentrale für politische Bildung als auch beim Plakatwettbewerb „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ der DAK-Krankenkasse belegten Schülerinnen und Schüler vordere Plätze.

Beim Wettbewerb zum Thema „Hessen“ hatte die Klasse 7a Hefte erstellt, in denen sie Antworten zu einem Fragenkatalog kreativ verarbeitete. Dabei reichten die Aufgaben von der Schilderung der Vorzüge des eigenen Heimatortes, dem Kochen und Dokumentieren von typisch hessischen Gerichten, der Beschäftigung mit den Gebrüdern Grimm bis zur detaillierten Vorstellung der Landesregierung in Wiesbaden. Die Gruppenarbeiten der Klasse 7a, die im Geschichtsunterricht von Gregor Mayer entstanden waren, belegten sowohl den ersten als auch den zweiten Platz. Zu den Erstplatzierten gehören Emma Groß, Carolin Dreizler, Niklas Kirmse, Julia Knoch, Nina Oeter, Mirja Overmeyer, Yasmin Sonnabend, Charlotte Tscheulin, Nana Grimm, Elias Banašek, János Beckmann, Fabio Degen, Thomas Martin, Laurin Mink und Maximilian Rieber.

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Europäische Jugendkonferenz

Goethe-Schüler diskutierten mit Gleichaltrigen aus fünf Nationen

GGB Europaeische Jugendkonferenz 0418Europa von seiner schönsten Seite: Zum siebten Mal trafen sich jetzt Jugendliche aus Europa und Israel zur „European Youth Conference“ im Kreisjugendheim im Modautal. Angeleitet von professionellen Teamern aus der Schweiz und Italien setzten sich die insgesamt 16 Jugendlichen unter dem Thema „Europe in Motion: Building Bricks of Democracy“ mit grundsätzlichen Fragen von Demokratie auseinander.

Eingeladen waren die internationalen Gäste aufgrund einer Kooperation des Goethe-Gymnasiums Bensheim mit zwei weiteren südhessischen Europaschulen, der Alexander-von-Humboldt Schule in Viernheim und dem Schuldorf Bergstraße.

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Der Wahl-O-Mat Live zu Gast

wahl o mat 2kWahl-O-Mat – ja wird denn schon wieder gewählt?! Ja! Am 9. Juni findet in Deutschland die Europawahl statt und das Europäische Parlament wird von uns gewählt.

Was das mit Ihnen zu tun hat, fragen Sie sich? Ganz viel, würden unsere Juniorbotschafter*innen des Wahlpflichtkurses in Jahrgang 9 antworten! Denn ca. 70% der nationalen Gesetze stammen aus der EU . Und damit nicht nur Sie, sondern auch die Schüler*innen wissen, wen sie wählen können und wollen, gibt es auch dieses Jahr 38 Thesen im Wahl-O-Mat, zu denen man sich positionieren soll. Das besondere an der Wahl dieses Jahr ist, dass erstmalig Personen im Alter von 16 Jahren wählen können und damit auch unsere Schüler*innen!

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Bensheimer Geschichte von Flucht und Vertreibung

Fast gehört er schon zum Straßenbild, der rote Lieferwagen von Gunter und Katja Demnig. Beide waren in den vergangenen Jahren schon häufiger an der Bergstraße, um mit ihrem Projekt „Stolpersteine“ das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus an deren ehemaligen Wohnstätten zu unterstützen.

In diesem Jahr kommen die Demings besonders häufig nach Bensheim, denn das Goethe-Gymnasium hat sich entschieden, auf die Herausgabe einer Festschrift anlässlich seines 150-jährigen Bestehens zu verzichten und stattdessen Stolpersteine für alle ehemaligen Schülerinnen und deren Familien verlegen zu lassen, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Etwa 25 ehemaliger Schülerinnen und deren Familien, insgesamt etwa 70 Personen, kann so durch im Pflaster verlegte Gedenksteine gedacht werden.

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Abgeordneter für einen Tag

Goethe-Schüler beim Planspiel Parlamentarismus im Hessischen Landtag

GGB Planspiel Landtag 0711Für knapp 100 Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Politik und Wirtschaft des Goethe-Gymnasiums in Bensheim hieß es jetzt früh aufstehen, um an einem vom Hessischen Landtag in Wiesbaden organisierten Planspiel teilzunehmen. Unter dem Motto “Wir sind Abgeordnete” sollten sie Abläufe einer Gesetzgebung im Parlament nachspielen und so verstehen lernen.

Nach einer Begrüßung durch die Vizepräsidentin des Landtags, Heike Hofmann, nahmen sich Abgeordnete aller sechs aktuell im Landtag vertretenen Parteien für Fragen der Schüler Zeit: Gefährdet der politische Islam den Zusammenhalt in Deutschland? Wie kann Tarek Al-Wazir heute den Bau des Terminals 3 mittragen wo er doch lange dagegen gekämpft hat? Die teils provokativ gestellten Schülerfragen führten zu Diskussionen zwischen den verschiedenen politischen Lagern, etwa Elisabeth Kula (Die Linke) und Robert Lambrou (AfD).

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„Ich habe gelernt meine Stimme einzusetzen“

GGB Demokratiefahrt Gruppe„Demokratie und Schule - was kann ich tun?“ - Mit dieser Frage beschäftigten sich 17 interessierte Schüler*innen aus den Jahrgängen 9, E1, Q1 und Q3 mit der Unterstützung von Frau Mayer-Gaukler und Herrn Kremer in der Woche vom 31.10 bis 03.11.22.

Dazu verbrachte die Gruppe vier Tage in Bebra-Imshausen in der Adam-von-Trott- Stiftung und beschäftigte sich mit den Biografien von Adam von Trott und seiner Frau Clarita von Trott, die während des Nationalsozialismus aktive Widerstandsarbeit leisteten. Die Schüler*innen setzten sich ausgehend von den Biografien mit der Frage auseinander, wie „Demokratie gelebt werden kann“. Das „Eintauchen“ in die Geschichte wurde erleichtert durch den Umstand, dass es sich beim parkähnlichen Stiftungsgelände um das ehemalige Herrenhaus der Familie von Trott handelt.

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