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Mit Stratosphärenballon, Schaum und Wasserflöhen zum Erfolg bei „Jugend forscht“

Jufo1Gleich drei Schülergruppen vom Goethe Gymnasium Bensheim haben beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht –Junior“ in Wiesbaden den ersten Platz gewonnen – und damit das Ticket zum Landeswettbewerb in Kassel gelöst.

Im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften überzeugte Julian Mayer (8a) mit seinem Projekt zur Belastung durch ionisierende Strahlung bei zukünftigen bemannten Raumfahrtmissionen. Er entwickelte ein modulares Mehrkanal Strahlungsmesssystem, das an einem Stratosphärenballon bis in fast 40 Kilometer Höhe aufstieg. Seine Messungen zeigen eindrucksvoll, wie stark die ionisierende Strahlung mit der Höhe zunimmt und wie sich verschiedene Materialien zur Abschirmung eignen – ein spannender Beitrag für zukünftige bemannte Missionen.

Jufo Mithras LennartWellness trifft Physik und Chemie. Mithras Jakobi (6f) und Lennart Mahr (6b) suchten den perfekten Schaum, der Badewasser möglichst lange warm hält. Mit verschiedenen Shampoos, Badezusätzen und Schaumarten wiesen sie nach, wie eine isolierende Schaumschicht den Wärmeverlust über die Wasseroberfläche deutlich bremsen kann.

Für Begeisterung bei der „Jugend forscht Jury sorgten auch Oskar Fritzsche (7b), Anton Rücker (7b) und Leandro Unali (7c). Inspiriert von einem Besuch der Rheingütestation in Worms konstruierten sie ein kostengünstiges, tragbares Daphnientoximeter. Mit 3D Drucker, iPad und eigener Software machten sie sichtbar, wie Wasserflöhe auf Schadstoffe reagieren – ein Werkzeug, mit dem sich Gewässer künftig einfacher und kostengünstiger überwachen lassen könnten.

Jufo2Die „Jugend forscht-Juroren“ waren nicht nur von der kreativen Idee der drei Projekte begeistert, sondern hoben die Ausdauer und wissenschaftliche Arbeitsweise der sechs Jungforscher hervor. Die drei erstplatzierten Projekte werden das Goethe-Gymnasium nun vom 20. bis 21. März beim Landeswettbewerb in Kassel vertreten – ein großer Ansporn für die Preisträger, ihre Projekte weiterzuentwickeln.